Vor 100 Jahren geboren: Fritz Walter: Gastwirtssohn – Bankangestellter – Soldat – Weltmeister – Idol

Fritz Walter und Horst Eckel nach dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft in Bern 1954 (Stadtarchiv Kaiserslautern, Sammlung Schuster)

Jugend, Karriereanfänge und Kriegszeit

Fritz Walter, die „Legende des deutschen Fußballs“ (Rudi Michel), wurde am 31. Oktober 1920 in Kaiserslautern in der Bismarckstraße 24 als ältestes von fünf Kindern eines Gastwirtsehepaars unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen geboren. Das Wirtshaus lief nicht gut. In den 1920er Jahren hieß es Restaurant „Zum Parkbräu“, in den 1950er Jahren „Pirmasenser Bierstube“. Auf der Karte standen Rippchen oder Cervelat mit Sauerkraut und Brot, Kotelett mit Grumbeere und sonntags Gulasch mit Nudeln. In der von Vater Ludwig Walter und seiner Frau betriebenen Gaststätte fanden Spielersitzungen des 1. FC Kaiserslautern (FCK) statt, Fans trafen sich an Stammtischen. Kurz nach dem Krieg diente ein Hinterzimmer als Geschäftsstelle des FCK, Meisterschaften wurden hier gefeiert, am Radio fieberten die Anhänger bei den Übertragungen der Weltmeisterschaftsspiele von 1954 mit.

Im Alter von acht Jahren begann Fritz Walter, in der Schülermannschaft des FCK zu spielen, zunächst als rechter Verteidiger. Er besuchte die Volksschule, wurde Bankkaufmann, ging zunächst bei der Bankagentur Hasemann in die Lehre, wechselte alsbald, auf Vermittlung von Oberbürgermeister Richard Imbt, zur Stadtsparkasse. Dort waren ihm Freistellungen für Urlaub, Training und Spiele gesichert. Die Bürgermeister Kaiserslauterns waren seit der NS-Zeit ausgesprochene Förderer nicht nur des FCK, sondern auch Fritz Walters und der Familie Walter.

Als Walter im Juli 1940 sein erstes A-Länderspiel absolviert hatte (Deutschland schlug Rumänien 9:3, Walter erzielte drei Tore), wandte sich der FCK an den Oberbürgermeister mit der Befürchtung, Walters Eltern könnten versuchen, „nach einer Großstadt zu ziehen, da die Wirtschaft, welche sie in der Bismarckstr. führen, nicht nach ihren Wünschen“ gehe. Der FCK hoffe jedoch, die Stadtverwaltung werde Familie Walter und den FCK „zur gegebenen Zeit weitestgehend unterstützen, damit uns der Spieler Walter, der einmal heute das Herz unseres Vereins und der 1. Mannschaft bildet, für immer erhalten“ bleibe.

Die Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht: Walters Eltern blieben in Kaiserslautern. „Papa Walter“ verdiente als Kassenbote dazu: Er trug mit dem Fahrrad Briefe und Kontoauszüge der Stadtsparkasse in Kaiserslautern aus. Fritz Walter blieb dem Betzenberg treu, abgesehen von kriegsbedingten Unterbrechungen. In den Kriegsjahren spielte er nicht nur für den FCK, sondern auch in zahlreichen Soldatenfußballmannschaften. Nachdem er als Soldat in das von deutschen Truppen besetzte Lothringen versetzt worden war, stürmte Walter in der zweiten Liga für die TSG Diedenhofen, die trotz seiner Tore den Aufstieg nur knapp verpasste. Von Dezember 1943 bis Kriegsende war er Luftwaffensoldat und gehörte der von Kommodore Hermann Graf gegründeten Soldatenelf „Rote Jäger“ an.

Karrierehochphase: der 1. FCK und die Nationalmannschaft

Im FCK durchlief Walter alle Stationen von der Schülerelf über die Jugendmannschaften bis in die Ligamannschaft, die 1938 um den Wiederaufstieg in die erste Klasse, die Gauliga Südwest, kämpfte. Das Ziel wurde sogleich erreicht: In den 22 Spielen der Aufstiegssaison erzielte der anfangs erst 17-jährige Walter 59 Tore, fast drei Treffer pro Match. Schon drei Jahre später wurde der FCK Meister der Gauliga Westmark und hatte sich erstmals für die Spiele um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Fritz Walter war die prägende Persönlichkeit: Bereits 1940 wurde die Liga-Elf des FCK als „Walter-Mannschaft“ bezeichnet. Im Juli 1940 stand Walter erstmals in der Nationalmannschaft, 23 weitere Einsätze in A-Länderspielen folgten in den Kriegsjahren. Als er im Dezember 1940 zur Wehrmacht einberufen wurde, war er so bekannt, dass die Sportpresse reichsweit in Wort und Bild über seine Rekrutierung berichtete.

Nun musste befürchtet werden, dass Walter als Soldat an die Front, im schlimmsten Fall an die Ostfront, versetzt werden könnte. Der damalige Reichs- und spätere Bundestrainer Sepp Herberger wusste das jedoch zu verhindern. Durch geschicktes Taktieren gelang es ihm, Walter vor Kampfeinsätzen zu bewahren. 1945 kehrte Walter aus der Gefangenschaft in seine Heimatstadt zurück. In den Trümmern des Krieges war er zunächst Multifunktionär im FCK: Er war in der ersten Nachkriegsphase (1945-1949) Geschäftsführer und Spielertrainer in Personalunion. Zu seiner Entlastung wurde zunächst Kuno Krügel (1949/50) als Trainer eingestellt, sodann Richard Schneider (1950-1961).

Geführt von Walter, errang der FCK die deutschen Meisterschaften 1951 und 1953, sodann die Nationalelf die Fußballweltmeisterschaft 1954. Mit fünf Spielern des FCK stand im Endspiel (und bereits im Viertel- und Halbfinale) der harte Kern der Walter-Elf, die um einige weitere Talente verstärkt worden war. Deshalb verstieg man sich nach dem Finalsieg in der Pfalz im lokalpatriotischen Überschwang zu der These: „De Betze is Weltmääschter!“ Walter nahm an einer weiteren Weltmeisterschaft teil, 1958 in Schweden, wo die bundesdeutsche Elf zwar nicht den Titel verteidigte, aber immerhin einen respektablen vierten Platz erreichte. In der Ligamannschaft des FCK spielte Walter bis Mitte 1959, danach in der von ihm mitgegründeten Mannschaft der Alten Herren. Überdies nahm er in Prominentenmannschaften an Wohltätigkeitsspielen teil.

Herberger wollte Walter nach dem Ende seiner Spielerkarriere, wenn auch vergebens, als Trainer für die Nationalmannschaft gewinnen. Ganz ungeeignet dürfte er für diese Aufgabe nicht gewesen sein. Denn Walter hatte die Trainerlizenz erworben. Nach 1945 betreute er den FCK, kurzzeitig auch die Mannschaft der in Kaiserslautern stationierten französischen Garnison. Als „Nachbarschaftshilfe“ trainierte er in der Saison 1948/49 obendrein den VfR Kaiserslautern und verhalf dem Lokalrivalen vom Erbsenberg sogleich zum Aufstieg in die erste Klasse. Nach seiner Zeit als Ligaspieler zog Walter mit seiner Frau nach Alsenborn unweit von Kaiserslautern. Zu sehr günstigen Konditionen hatte ihm der Bauunternehmer Hans Ruth, ein ehemaliger Mannschaftskamerad, Haus und Grundstück vermittelt. Walter revanchierte sich, indem er als Berater, teilweise auch als Trainer den von Ruth gesponserten SV Alsenborn unterstützte, dem 1968 beinahe der Aufstieg in die Bundesliga gelang.

Fritz Walter beim WM-Empfang in der Kaiserslauterer Innenstadt, 7. Juli 1954 (Stadtarchiv Kaiserslautern, Sammlung Schuster)

Sportidol im Wandel der Zeit

Der Fußballkünstler Walter ist nicht erst nach dem Gewinn des Weltmeisterschaftstitels von 1954, auch nicht nach den Deutschen Meisterschaften 1951 und 1953 zu einem Sportidol aufgestiegen. Vielmehr war er bereits seit den späten 1930er Jahren eine reichsweit beachtete öffentliche Persönlichkeit. Bereits 1942 wurde er von der Sportfachpresse zum „Spieler des Jahres“ gekürt. Wie konnte Walter so atemberaubend schnell zu einer öffentlichen Person und zum Medienstar werden?

Genau genommen, war Walter schon um 1930 ein kleines Idol – zumindest für die Bürger Kaiserslauterns. Denn viele Lauterer gingen zu dieser Zeit vor den Spielen der Ligamannschaft auf den Betzenberg, wenn ein Vorspiel der Schüler auf dem Programm stand. In diesen Spielen konnte man die Kunststücke des kleinen, schmächtigen Gastwirtssohns bewundern. Offensichtlich war Walter ein echtes Naturtalent, dem die Begabung am Ball gleichsam angeboren war. Er hat dieses Talent im Straßenfußball („Kanälches“ im Kaiserslauterer Stadtidiom) weiter perfektioniert. Als er erst 13 Jahre alt war, begann die Lokalpresse über Walters kunstvolles Spiel zu berichten: Die von Gauleiter Bürckel herausgegebene „NSZ Rheinfront“ schrieb am 7. Mai 1934 über ein Schülerspiel, das am Tag zuvor stattgefunden hatte: „Insbesondere war es der prächtige Mittelstürmer Walter des 1. FCK, der die Massen begeisterte.“

Der Kaiserslauterer Historiker Erich Schneider, ein ehemaliger Handballspieler des FCK, hat sich auf der Basis von Presseberichten mit Walter als öffentlicher Persönlichkeit beschäftigt und gezeigt, dass im Vordergrund der Berichterstattung Walters mannschaftsdienliches Spiel, die Bereitschaft zu Unterordnung, Bescheidenheit und Bodenständigkeit, Ehrlichkeit und Fairness, Uneigennützigkeit und Zurückhaltung, Opferbereitschaft und Kameradschaft sowie die Treue zum Verein und zu seiner Heimat standen. Dieses Persönlichkeitsbild fand sich gleichwohl bereits in der Sportpublizistik der frühen 1940er Jahre. Es wurde maßgeblich von dem Kaiserslauterer Sportjournalisten Peter Meyer geschaffen. Meyer, ein ehemaliger Spieler und Funktionär des FCK, begann in dieser Zeit, für das Fachblatt „Der Kicker“ zu schreiben.

Damals entstand eine „Medienpartnerschaft“ zwischen Meyer und Walter: Meyer blickte hinter die Kulissen des aufstrebenden FCK, konnte ausführlicher und differenzierter als andere Sportjournalisten über den damals aufgehenden Stern berichten und den jungen Walter reichsweit bekannt machen. Ein begabter Ballkünstler ohne Starallüren wurde durch einen begabten Sportreporter zu einer mit positiven Werten und sympathischen Charakterzügen besetzen öffentlichen Persönlichkeit. So wurde Fritz Walter zum Sportidol einer ganzen Generation. Ihm wurde unter zahllosen anderen Auszeichnungen die Ehrenbürgerschaft der Stadt Kaiserslautern angetragen, das Stadion Betzenberg erhielt 1985 seinen Namen, zudem ist er der erste Ehrenspielführer der deutschen Nationalelf.

Wenn man Walter und das von seiner öffentlichen Person gezeichnete Bild mit den Fußballstars der folgenden Generation vergleicht, wird deutlich, dass der Lauterer eine andere Zeit repräsentiert. Sein Name steht für die heute altmodisch wirkenden Tugenden und Werte der Kriegs- und Wiederaufbaugeneration, zudem für ein soldatisch grundiertes Männlichkeitsideal. Er widmete etwa sein autobiografisches Werk „11 rote Jäger: Nationalspieler im Kriege“ (1959) seinen gefallenen Kameraden. Nach der Jahrtausendwende schien das nicht mehr opportun zu sein. So versuchten die Publizisten Peter Cardorff und Conny Böttger im Jahr 2005, Walters zeitgeschichtliche Bedeutung in die Nähe von Kriegsverbrechen zu rücken. Auch der Sporthistoriker Rudolf Oswald war 2008 bestrebt, Walter aus „der imaginären Ruhmeshalle des DFB“ zu vertreiben. Im Gegensatz zu Walter stünden Franz Beckenbauer und Günter Netzer für Demokratie, Liberalität und den „Aufstieg der individuellen Spielerpersönlichkeit“, Walter indes für Kollektivismus und Nationalismus.

Richtig daran ist, dass seit den 1970er Jahren ein anderer, hedonistischer Spielertyp aufkam: Günter Netzer zeigte sich den Medien als Porsche-, Jaguar- und Ferrari-Fahrer, Paul Breitner mit langer Lockenpracht und „Peking Rundschau“ im Schaukelstuhl unter Ikonen des marxistischen Guerillaführers Che Guevara und des kommunistischen Diktators Mao Zedong. Dagegen hatte Walter freimütig bekannt, „Landser“ gewesen zu sein. Aber das Soldatische war Ende der 1960er Jahre auf dem Rückzug, schnelle Autos, Mao und die Beatles, K-Gruppen, sexuelle Freizügigkeit und lange Haarmähnen waren angesagt. Ganz anders Walter, von dem die Medien das Bild eines strebsamen, emsig bemühten und nie aufgebenden Angestellten am Arbeitsplatz und Spielers auf dem grünen Rasen gezeichnet hatten, der mit dem Fahrrad zwischen der Stadtsparkasse Kaiserslautern und dem Stadion Betzenberg hin und her pendelte, für seinen Ruhm hart arbeitete. Zum Idol seiner Generation war er mit ganz anderen Charaktereigenschaften aufgestiegen als die Spieler der Beckenbauer-Ära.

Walter steht überdies für das Ideal des heute ebenfalls altmodisch wirkenden, politisch neutralen Fußballs, das der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bis ans Ende des 20. Jahrhunderts vertrat. Sehr zutreffend ist in diesem Kontext die viel sagende Formulierung Walters über seine Zeit als Soldat, er wolle sich „nicht als Chronist des Zweiten Weltkriegs aufspielen“, vielmehr „‚unsportliche‘ Ereignisse nur streifen, sooft die Brücke von einem unvergeßlichen Spiel zum anderen geschlagen werden“ müsse. Ebenso wie viele andere Kicker lebte Walter abseits der politischen Realitäten in einer eigenen Welt: „Wir fragten nicht nach den Hintergründen. Wir waren glücklich, wenn wir spielen durften.“ Deshalb endete in den späten 1990er Jahren ein Gespräch mit den sportpolitisch ambitionierten Journalisten Gerhard Fischer und Ulrich Lindner „in Mißklängen“, die Walter aufgefordert hatten, seine „unpolitische Haltung“ unter dem NS-Regime zu „rechtfertigen“. Walter war eine Inkarnation des politisch neutralen Selbstverständnisses des DFB.

Leben jenseits des Fußballs

Im Gegensatz zu anderen „Helden von Bern“ gehörte Fritz Walter zu jenen Kickern, die es verstanden, ihren Ruhm zu Geld zu machen. Nach seiner Spielerlaufbahn betrieb er in Kaiserslautern, gemeinsam mit seiner Ehefrau Italia, zunächst eine Wäscherei in der Fackelstraße und (mit Toto-Annahmestelle) das Lichtspielhaus „Universum“ in der Karl-Marx-Straße – wenn auch nur mäßig erfolgreich. Nach 1960 war er unterwegs als Repräsentant der Sportschuhfabrik Adidas, des Fernsehherstellers Saba, der Babynahrungsfirma Hipp, des Versandhauses Neckermann und der Sektkellerei Deidesheim, die eine „Fritz-Walter-Edition“ abfüllte. Jahrzehnte lang konnte Walter mit Autogrammstunden einen guten Teil seines Lebensunterhalts verdienen.

Fritz Walter war leidenschaftlicher Bahnfahrer. An etwa einem Drittel der Tage pro Jahr war er als Repräsentant von Firmen und als Attraktion von Autogrammstunden unterwegs. Wirtschaftlich erfolgreich war Walter auch als Buchautor. Er veröffentlichte insgesamt neun Titel. Seine Werke wurden in zahlreichen Auflagen gedruckt, bei einer geschätzten Gesamtauflage von 720.000 Stück. Der größte Verkaufserfolg war „3:2 – Die Spiele zur Weltmeisterschaft“ (1954) mit einer verkauften Auflage von etwa 160.000 Exemplaren.

Aber auch in soziale Projekte investierte Walter sein Renommee: Er war Botschafter der „DFB-Stiftung Sepp Herberger“, die sich unter anderem für die Resozialisierung von Strafgefangenen einsetzt. Walter besuchte Justizvollzugsanstalten, um den Gefangenen mit seinen Erzählungen vom Fußball ein Fenster in die Welt jenseits der Mauern zu öffnen.

In Alsenborn verstarb Fritz Walter am 17. Juni 2002. Seitdem begann sein Bild als öffentliche Persönlichkeit Funktionen volksreligiöser Verehrung anzunehmen. Jedenfalls verhalten sich Kaiserslauterer Bürger zu dem Verstorbenen wie zu einem Schutzheiligen, sie erflehen Beistand und Hilfe von ihm. So wurde das sprichwörtliche „Fritz-Walter-Wetter“, das sich am 18. Mai 2008 während des Abstiegsspiels des FCK gegen den 1. FC Köln eingestellt hatte, als von oben kommendes übernatürliches Eingreifen des „alten Fritz“ gedeutet. So jedenfalls sah es der damalige Vorstandsvorsitzende Stefan Kunz, dessen Verein sich am letzten Spieltag der Saison 2007/08 vor dem drohenden Abstieg in die dritte Liga rettete: „Auf dem gleichen Friedhof, auf dem Fritz Walter liegt, liegen auch meine Großeltern. Ich war an jenem Tag da und habe die Leute dort auf dem Friedhof gesehen, die am Grab vom Fritz um Hilfe flehten, dann bekam ich den Pfostenschuss des Kölner Helmes mit und im nächsten Moment erlebte ich, wie der Himmel seine Schleusen öffnet. Alle echten Lauterer haben sich angeschaut und gewusst: Fritz-Walter-Wetter. Jetzt guckt er zu, der alte Fritz. Fünf Minuten später fällt das 1:0 für uns. Wer da keine Gänsehaut bekommt und Tränen in den Augen hat, ist emotional unterkühlt.“

Summa summarum: An Walter als Mensch und Spieler sowie an seiner öffentlichen Person kann man ein höchst interessantes Kapitel der Sport-, Militär- und Medien-, der Politik-, Wirtschafts- und Sittengeschichte, ja sogar der Religionsgeschichte Deutschlands rekapitulieren.

Markwart Herzog

Literatur und Quellen

Brüggemeier, Franz-Josef/Herzog, Markwart: „Dem Fritz sei Wedder“. Das „Fritz-Walter-Wetter“ als natürliches und übernatürliches Phänomen, in: Degen, Peter Jochen/Desch, Michael/Schössler, Hans-Peter (Red.): Fritz Walter. Kapitän für Deutschland, Göttingen 2010, S. 183-185.

Herzog, Markwart: Der „Betze“ unterm Hakenkreuz. Der 1. FC Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus, 2. verbesserte Aufl., Göttingen 2009.

Derselbe: „Sportliche Soldatenkämpfer im großen Kriege“ 1939-1945. Fußball im Militär. Kameradschaftsentwürfe repräsentativer Männlichkeit, in: Herzog, Markwart (Hrsg.): Fußball zur Zeit des Nationalsozialismus. Alltag – Medien – Künste – Stars, Stuttgart 2008, S. 67-148.

Derselbe: Fritz Walter im Zweiten Weltkrieg. Zankapfel zwischen Militär, Nationalelf, Vereinen und Gaupolitik, in: Sportwissenschaft. The German Journal of Sports Science 38 (2008), Nr. 4, S. 392-403.

Derselbe: Football as Politically Neutral Entertainment during the Nazi War. Content and Impact of Robert Adolf Stemmle’s Romantic Football Movie „Das große Spiel“, in: Herzog, Markwart/Brändle, Fabian (Hrsg.): European Football During the Second World War. Training and Entertainment, Ideology and Propaganda, Oxford u.a. 2018, S. 403-446.