Einladung zur Buchpremiere

Jahre 1836 veröffentlichte der Nestor der pfälzischen Klosterforschung Franz Xaver Remling den ersten Teil seines beeindruckenden zweibändigen Werks „Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbayern“. Von der ungeheuren Materialfülle dieser Arbeit profitierte bis in die jüngste Vergangenheit die pfälzische Klosterforschung. Trotz dieses ehrfurchtgebietenden Werks war gleichwohl unübersehbar: Ein vergleichbares bau- und kunsthistorisches Werk ist nie entstanden, so dass es nicht zuletzt aus diesem Grund an einem zeitgemäßen interdisziplinär ausgelegten pfälzischen Klosterhandbuch mangelte.

Diese Feststellung galt bis in die jüngste Vergangenheit und war neben der Popularität „unserer pfälzischen Klöster“ sicherlich ein gewichtiges Faktum für den Bezirksverband Pfalz, sich dem Thema „Kloster“ zuzuwenden. Am 8. Mai 2009 beschloss der Bezirkstag Pfalz einstimmig, das Kaiserslauterer Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde mit der Erstellung eines „Klosterlexikons“ zu beauftragen.

Nunmehr kann, nahezu 180 Jahre nach der Erstveröffentlichung von Remlings Werk, das Pfälzische Klosterlexikon Bd. 1 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für europäische Kunstgeschichte und dem Bistumsarchiv Speyer verwirklicht. Herausgeber dieses Bands sind Jürgen Keddigkeit, Matthias Untermann, Hans Ammerich, Pia Heberer und Charlotte Lagemann.

Die Veranstaltung findet am 21. Februar 2014 um 18 Uhr im Erkenbert-Museum, Rathausplatz in Frankenthal statt.

Es sprechen:

Oberbürgermeister Theo Wieder, Vorsitzender des Bezirkstags Pfalz
Roland Paul, Direktor des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde
Dr. Edgar Hürkey, Leiter des Erkenbert-Museums
Jürgen Keddigkeit M.A., Projektleiter „Pfälzisches Klosterlexikon“
musikalische Umrahmung: Kurpfälzischer Singkreis Frankenthal, Ltg. Michael Teichert
anschließend Umtrunk