Alte Schriften lesen

Individuelle Fragen zur Familien-, Migrationsforschung etc. stellen: Online-Beratung des Instituts (Foto: Archiv)

IPGV bietet Paläographie-Webinar an

Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde will all jenen helfen, die zu historischen Themen in Archiven oder Bibliotheken recherchieren und alte Handschriften lesen wollen. Doch das ist häufig gar nicht einfach, denn in den vergangenen Jahrhunderten änderten sich Schriftarten und damit Buchstabenformen immer wieder. Im Webinar, das von Anfang Februar bis Mitte März läuft, steht die Paläographie, also die Lehre alter Schriften, im Mittelpunkt. Behandelt wird die Schriftentwicklung ab dem Frühmittelalter. Anhand ausgewählter Beispiele, Urkunden, Akten, Kochrezepten, Briefen und mehr, werden gemeinsam Handschriften vom 15. bis ins frühe 20. Jahrhundert gelesen und erschlossen. Lesestrategien werden dabei ebenso thematisiert wie der Umgang mit verschiedenen Wörterbüchern.

Der Kurs richtet sich an Anfänger ohne Vorkenntnisse und umfasst sechs Sitzungen à 90 Minuten, die in Form von Videokonferenzen stattfinden und inhaltlich aufeinander aufbauen. Zudem erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Email Übungsaufgaben und Material zur Vertiefung der Thematik. Der kostenfreie Kurs wird im Wechsel von Dr. Sabine Klapp, Dr. Christian Decker und Barbara Schuttpelz geleitet und findet freitags ab 5. Februar jeweils von 16 bis 17.30 Uhr statt. Nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten zu den Konferenzen sowie Unterlagen zur Vorbereitung verschickt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine umgehende Anmeldung unter Telefon 0631 3647-303 oder an info@institut.bv-pfalz.de. Der Paläographiekurs wird künftig mehrmals jährlich angeboten.