Von Kelten, Römern und Germanen

Von der Urnenfelderkultur und den Kelten

Von den im Pfälzer Raum siedelnden Menschen sind schon aus der mittleren und späten Bronzezeit Zeugnisse einer Zivilisation vorhanden, welche das ihr zur Verfügung stehende Land aktiv kultivierte und ihre technisch-künstlerischen Kenntnisse stetig ausbaute. Die Vertreter der nach ihrem bevorzugten Bestattungsritus benannten Urnenfelderkultur, die Vorläufer der ersten Kelten waren, lebten links und rechts des Rheins in lockeren Familien- und Hofverbänden, die ab 1300 v. Chr. langsam zu größeren Stammesgruppen mutierten. In den Händen der landbesitzenden Patriarchen, des untereinander sozial gleichgestellten „Schwertträgeradels“, lag die politische Autorität über die übrige Bevölkerung.

Abb. 1: Beigaben eines spätbronzezeitlichen Schwertträgergrabes, Landau-Wollmesheim, um 1150 v. Chr. (Historisches Museum der Pfalz Speyer)
Abb. 1: Beigaben eines spätbronzezeitlichen Schwertträgergrabes, Landau-Wollmesheim, um 1150 v. Chr. (Historisches Museum der Pfalz Speyer)

Archäologische Ausgrabung förderten kunstvoll getöpfertes Keramikgeschirr, Zeremonialwagen sowie prachtvolle Ritualgegenstände zutage, wie z. B. Sonnenscheiben oder den berühmten, in Schifferstadt gefundenen „Goldenen Hut“ (ca. 1350-1250 v. Chr.). Dessen Ornamente enthielten zwar noch kein vollständiges, aber immerhin schon ein ansatzweises kalendarisches Verständnis. Die Träger solcher Hüte gehörten offensichtlich einer Kaste von Kriegerpriestern an, deren Mitglieder noch höheres Ansehen als rein weltliche Führer genossen haben dürften und nicht zuletzt als Urväter der späteren Druiden in Frage kommen.

Abb. 2: Goldener Hut von Schifferstadt mit Beilklingen, 1350 - 1250 v. Chr. (Historisches Museum der Pfalz Speyer)
Abb. 2: Goldener Hut von Schifferstadt mit Beilklingen, 1350-1250 v. Chr. (Historisches Museum der Pfalz Speyer)

Aufgrund fehlender Schriftquellen bleiben jedoch exakte Informationen und die Konturen jener frühesten Zivilisation und ihres wahrscheinlich naturbasierten Glaubens im Dunkel der Zeit verborgen. Unstrittig ist allerdings zentrale religiöse Bedeutung der Sonne, die sich in zahlreichen figurativen Darstellung des über den Himmel wandernden Sonnenschiffs und den nach dem jährlichen Lauf des Gestirns ausgerichteten Ringanlagen manifestierte.

Bei der Mythologie und der von den Druiden verkörperten polytheistische Religion der Kelten, mit ihren Hauptgottheiten Teutates, Taranis, Esus oder auch Belenus, sieht die Überlieferungslage nur unwesentlich besser aus als bei der Urnenfelderkultur. Allerdings existiert für jene Volksgruppe, die ebenfalls keine Schriftlichkeit kannte, wenigstens eine auswärtige Überlieferung in der antiken, respektive griechisch-römischen Geschichtsschreibung – wenn es sich auch um eine tendenziöse, verzerrte handelt. Die Kelten traten etwa um 800 v. Chr. auch in unseren Breiten die historische Nachfolge der Urnenfelderkultur an und erreichten Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. – mittlerweile war die Welt in die Eisenzeit vorgestoßen – ihre zivilisatorische Blüte. In dieser Phase sind erstmals befestigte Städte (oppida) belegt, welche als Herrschersitze und Handelszentren fungierten (z. B. bei Bad Dürkheim) und um die sich zahlreiche kleinere, in Fachwerkbauweise errichtete Landgehöfte (castella) gruppierten. Solche Siedlungsformen, welche sich durch weite Teile West- und Mitteleuropas (Frankreich, aber auch die Britischen Inseln, Mittel- und Südwestdeutschland, die Iberische Halbinsel und Oberitalien) zogen, verdankten ihre Entstehung dem Kontakt ihrer Erbauer mit den Gesellschaften des Mittelmeerraums. Die keltischen Stämme der späteren Latène-Zeit waren, wie auch bei den Germanen der Fall, keineswegs tumbe „Barbaren“, sondern bewegten sich auf einem hohen kulturellen Niveau, das die Errungenschaften ihrer Vorgänger bewahrte und teils verbesserte. Sie bestatteten ihre Fürsten in eindrucksvollen Gräbern (im Raum Kaiserslautern: das Weilerbacher „Wagengrab“ oder die Ruhestätte in Rodenbach), erbauten wehrhafte Festungen und fertigten ebenfalls prunkvollen Schmuck an.

Abb. 3: Goldarmreif aus dem keltischen Rodenbacher Fürstengrab, 400 v. Chr. (Historisches Museum der Pfalz Speyer, Foto: Kurt Diehl, Peter Haag-Kirchner)
Abb. 3: Goldarmreif aus dem keltischen Rodenbacher Fürstengrab, 400 v. Chr. (Historisches Museum der Pfalz Speyer, Foto: Kurt Diehl, Peter Haag-Kirchner)

Ein Novum und klarer Fortschritt gegenüber dem bronzenen Kriegsgerät waren ihre hochwertig geschmiedeten Waffen aus Eisen,[1] deren Ruf ihnen schnell vorauseilte und die in den Händen eines geübten Kriegers Furchtbares anrichteten. Letzteres mussten die Römer auf äußerst bittere Weise lernen, als sie von den Kelten unter ihrem Anführer Brennus 387 v. Chr. an der Allia vernichtend geschlagen wurden. Die anschließende Plünderung, Brandschatzung und siebenmonatige Belagerung Roms durch die „Gallier“ brachte der damals noch italischen Regionalmacht ein schweres Trauma bei.

Im 1. Jahrhundert v. Chr. fing das Blatt freilich an sich zu wenden: Rom hatte zwischenzeitlich nicht nur seinen Rivalen Karthago in den drei Punischen Kriegen vernichtet und war damit zum Hegemon des Mittelmeers aufgestiegen, es hatte ebenso die Kelten Oberitaliens vertrieben oder besiegt, und jetzt nahm sein ehrgeiziger Feldherr Gaius Julius Caesar auch noch das keltische Gallien ins Visier. Jenes wurde im Gallischen Krieg (58-50 v. Chr.) auf brutalste Weise unterworfen – neben dem strategischen Ausspielen verfeindeter Stämme auch durch gezielten Terror und Völkermord – als eigenständiger Kulturraum ausgelöscht und, aufgeteilt in mehrere Provinzen, mittelfristig dem Römischen Reich einverleibt. Während des Feldzugs kämpften die Römer aber nicht nur gegen die Truppen des Averners Vercingetorix, sie überschritten bereits mehrfach den Rhein, um jenseitige Germanenstämme wie die Sugambrer an dessen Überquerung zu hindern und militärisch einzuschüchtern.

 

Von der Pfalz als „Völkerschmelztiegel“ und Roms Vorstoß an den Rhein

Um 50 v. Chr. siedelten als wichtigste keltische Stämme im Rhein-Moselgebiet zum einen die Mediomatriker mit Siedlungsschwerpunkten im Zweibrücker Raum, der Südpfalz, dem Saarland und Elsass-Lothringen – und zum anderen, weiter nördlich, die Treverer, denen die Stadt Trier (Augusta Treverorum) ihren Namen verdankt und die man, über deren direkten Einzugsbereich hinaus, z. B. noch in Castel, Otzenhausen (Fundort des bekannten Ringwalls) und dem nordpfälzischen Donnersberg antraf, ebenso in Kreimbach (die „Heidenburg“) oder Walfischbach (die „Heidelsburg“). Das Verhalten der Treverer im Gallischen Krieg erwies sich als unberechenbar zunächst waren sie Alliierte Caesars, dann wieder stellten sie sich gegen ihn. Das änderte letztlich aber nichts am römischen Sieg im Westen, der jetzt dem Ausgreifen des Imperiums an den Rhein den Boden bereitete. Die damit einhergehende Romanisierung stellte einen ersten Hauptfaktor für die allmähliche Auflösung der regionalen keltischen Kultur dar.[2] Außerdem beschleunigte der Bello Gallico, durch den politischen Machtzuwachs, welchen er Caesar bescherte, den sich bereits abzeichnenden Niedergang der Römischen Republik, die nach einer erbitterten Bürgerkriegsphase bald durch das Kaiserreich (Prinzipat) ersetzt werden würde.

Neben den Römern gab es einen zweiten Hauptfaktor für die  demographische Ausdünnung der hiesigen Kelten:  die vom rechten Rheinufer herüber drängenden Germanen. Wie ihre westlichen Nachbarn bildeten sie keine einheitliche Ethnie, sondern stellten vielmehr eine lose Kulturgruppe oft bis aufs Messer verfeindeter Stämme dar. Und selbst über die vermeintliche Geschlossenheit solcher einzelnen Stammesverbände bestehen in der Forschung je nach Quellenlage berechtigte Zweifel. Grob verbindende Elemente stellten hier lediglich mehr oder weniger ausgeprägte Sprachverwandtschaften und der um Wodan (nord. Odin), Freya, Donar (Thor) und Ziu (Tyr) gruppierte Götterhimmel dar. Dessen ungeachtet machten sich germanische Kulturen im 1. Jahrhundert v. Chr. auch linksrheinisch immer deutlicher bemerkbar und vermischten sich mit dem keltischen Element mitunter so stark, dass eine präzise Trennung beider Völkergruppen schon den zeitgenössischen Geschichtsschreibern (z.B. Tacitus in seiner Germania) und erst Recht der Nachwelt erhebliche Schwierigkeiten machte. Stämme wie die einen keltischen Namen tragenden Nemeter mit dem Zentrum Noviomagus (Speyer) oder die Vangionen mit dem Zentrum Borbetomagus (Worms) welche mit den Mediomatrikern in der pfälzischen Rheinebene konkurrierten, präsentieren sich letztlich als keltisch-germanische Zwitter. Eine derartige gesellschaftliche Symbiose ist in sich rasch verändernden historischen Grenzräumen nichts Ungewöhnliches, der Historiker oder Archäologe muss in solchen Fällen, z. B. bei der Klassifizierung von Architektur oder Grabbeigaben, die sperrigen zusammengesetzten Adjektive bemühen: „keltisch-römisch“, „keltisch-germanisch“ etc. Überdies war der Rückgang der keltischen Bevölkerung nicht in allen Flecken gleich stark ausgeprägt: In Mühlbach, Wahnwegen und Schönenberg-Kübelberg fand man Gräber, die noch aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. stammten.[3]

Abb. 4: Paul Münch, Pälzisch Weltgeschicht, S. 55 - Varus' Tod
Abb. 4: Auf bekannt humorige Weise und historisch wie geographisch „ein wenig“ diskussionswürdig, lässt Paul Münch in seinem Klassiker der „Pälzisch Weltgeschicht“ Feldherr Varus sein letztes Gefecht folgerichtig gegen die Pfälzer führen. (Paul Münch: Die Pälzisch Weltgeschicht, Jubiläumsausgabe, Kaiserslautern 2009, S. 55)

Was die Germanen betrifft, steht jedenfalls fest, dass auch ihre Beziehung zu den Römern sich komplex gestaltete sie sollte in den kommenden Jahrhunderten sowohl von Gewalt als auch Militärallianzen, Handelsbeziehungen und kulturellem Austausch geprägt sein. Zunächst standen die Zeichen allerdings auf Konfrontation: 12 v. Chr. entschloss sich Kaiser Augustus an den Rhein vorzustoßen, vorherige germanischen Überfälle auf Reichsgebiet und eigene Expansionsgelüste dürften sich hier als Gründe die Waage gehalten haben. Mit den Feldlagern Vetera (Xanten) im Norden und Mogontiacum (Mainz) im Süden schuf man Brückenköpfe für ein weiteres rechtsrheinisches Vorrücken, das Augustus seinen Stiefsöhnen Tiberius und Drusus überließ. Drusus hatte zunächst Erfolg und trug den Kampf gegen die Chatten von Mainz über Hessen sogar bis zur Elbe, doch sein vorzeitiger Tod verhinderte eine Herrschaftskonsolidierung in den eroberten Gebieten, die auch der kommende Purpurträger Tiberius allenfalls kurzfristig erreichte. Die römische Strategie, ganz Germanien zu unterwerfen, scheiterte bekanntlich endgültig mit der katastrophalen Niederlage in der Varusschlacht 9 n. Chr., nach den letzten archäologischen Erkenntnissen wohl im Raum Kalkriese, nördlich von Osnabrück. Ab jetzt beschränkte sich das Imperium darauf, die bisherige Reichsgrenze und den Rhein zu sichern – in Südwestdeutschland geschah dies durch die Errichtung des obergermanisch-rätischen Limes als massiver Grenzbefestigung.

Abb. 5: Karte des Obergermanisch-Rätischen Limes (https://de.wikipedia.org/wiki/Limes_(Grenzwall)#/media/File:Limes2.png – Stand: 13. 12. 2016; u.a. basierend auf: Putzger, Historisches Weltatlas, 89. Aufl. 1965; Westermann, Großer Atlas der Weltgeschichte, 1978 und Heinz Cüppers (Hg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz, Hamburg 2002)
Abb. 5: Karte des Obergermanisch-Rätischen Limes (https://de.wikipedia.org/wiki/Limes_(Grenzwall)#Obergermanien_und_Raetien – Stand: 14.2.2017); u. a. basierend auf: Putzger, Historisches Weltatlas, 89. Aufl. 1965; Westermann, Großer Atlas der Weltgeschichte, 1978 und Heinz Cüppers (Hg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz, Hamburg 2002

Der Limes verlief rechtsrheinisch und folgte geographisch in einem sich stetig verbreiternden Streifen Dekumatlands zunächst grob dem Stromverlauf: vom rheinland-pfälzischen Rheinbrohl kommend, das Rheinknie bei Mainz und Wiesbaden mit einer erheblichen nördlichen Ausbuchtung nach Hessen nachvollziehend, dann annähernd parallel zum Rhein nach Süden verlaufend bis nach Lorch, Baden-Württemberg, wo der Wall schließlich in einer scharfe Rechtskurve nach Osten Richtung Bayern abknickte.

 

Von der Pfalz als Teil des römischen Imperiums

Unter römischer Hoheit gehörte der saarpfälzische Raum zum geringeren Teil zur römischen Provinz Gallia Belgica mit der Haupstadt Trier (die Zweibrücker Gegend), zum größten Teil aber zur unter der Regierung Domitians abgesteckten Provinz Germania Superior mit der Hauptstadt Mainz (Obergermanien,  hier die gesamte Vorder- und Nordwestpfalz). Germania Superior wurde allerdings Ende des 3. Jahrhunderts im Zuge der von Diokletian angestoßenen Verwaltungsreformen durch die Provinz Germania Prima ersetzt. Nach der einstweiligen Sicherung des Gebiets im Schatten des Limes waren die Voraussetzungen für eine umfangreiche Besiedlung und damit für die endgültige Ausbreitung italischer Kultur und Lebensart gegeben, wobei die Mehrheit der damaligen „Pfälzer“ nicht aus mediterranen Römern, sondern nach wie vor aus Kelto-Germanen bestand. Den in ihrem Machtbereich angesiedelten indigenen Stämmen trug die römische Verwaltungsstruktur Rechnung, indem sie Bürgerverbände (civitates) nach Stammeszugehörigkeiten schuf (z. B. die Civitas Nemetum), die sich bei ausreichender Größe wiederum in Gaue (pagi) gliederten.

Abb. 6: Römische Provinzeinteilung zwischen Rhein und Mosel (Helmut Bernhard: Die römische Geschichte in Rheinland-Pfalz, in: Heinz Cüppers (Hg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz, Hamburg 2005, S. 111 – GDKE Landesarchäologie)
Abb. 6: Römische Provinzeinteilung zwischen Rhein und Mosel (Helmut Bernhard: Die römische Geschichte in Rheinland-Pfalz, in: Heinz Cüppers (Hg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz, Hamburg 2005, S. 111 – GDKE Landesarchäologie)

Neben den Zentren Mainz und Trier existierte eine große Zahl sogenannter vici, deren Definition sowohl größere urbane Siedlungen wie Speyer, Worms oder den durch seine hochwertigen Ziegel und Keramikwaren (Terra Sigillata) aufgestiegenen Industriestandort Tabernae (Rheinzabern) als auch damalige Dörfer wie Eisenberg einschloss. Darüber hinaus besaß jedes Militärlager einen vor seinen Toren gelegene vicus, in dem sich zivile Geschäfte, Zulieferer, Tavernen und wohl auch Bordelle befanden. Die großgrundbesitzende Oberschicht und Aristokratie residierte mitsamt Gesinde und Sklaven in Villen.

Abb. 7: Freilichtmuseum Schwarzenacker, (Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Foto: Manfred Czwerwinski 2011)
Abb. 7: Freilichtmuseum Schwarzenacker (Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Foto: Manfred Czwerwinski)

Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwei Idealtypen: zum einen die Prachtvilla (villa urbana), die mit einer Front von über 100 Metern als Wohnsitz der Gutsbesitzer diente und deren Gesamtkomplex in der Pfalz durchaus ein Areal von bis zu 4000 m² abzudecken vermochte. Sie war klar auf Repräsentation ausgelegt und musste sich in Sachen Luxus manifestiert in Malereien und Bodenmosaiken nicht im Mindesten hinter den Barock- und Rokokobauten späterer Jahrhunderte verstecken. Den anderen Typ bildete das primär landwirtschaftlich genutzte Gut (villae rustica) – dessen Überreste z.B. im nordpfälzischen Thallichtenberg, in Bad-Dürkheim-Ungstein oder in Wachenheim ausgegraben wurden. Allerdings sei betont, dass diese theoretische Unterscheidung in der Realität nicht immer trennscharf war, da beide Formen fließend ineinander übergehen konnten, etwa wenn eine erfolgreiche villa rustica über die Jahre zu einer palastartigen villa urbana anwuchs. Dass auch die einfachen Gebäude wenigstens in einem Zimmer über eine ausgeklügelte Fußbodenheizung verfügten, spricht einmal mehr für den über weite Strecken industriellen Lebensstandard und Wohnkomfort der Römer. Teil der bedeutenderen Siedlungen und Villenkomplexe waren auch Heiligtümer zur Verehrung der Götter. Dem Göttervater Jupiter weihte man titanische Säulen, für den Gott Mithras stifteten vermögende Bürger auf das 3. und 4. Jahrhundert datierende Heiligtümer, die etwa in Neustadt-Mußbach und bei Reichweiler und Schwarzerden. Die Überreste zweier ausgedehnter Tempel unbekannter Widmung fanden sich in der Nähe von Albessen.[4]

Voraussetzung für den Aufbau einer florierenden wirtschaftlichen und nicht zuletzt militärischen Infrastruktur war die Anbindung der rheinischen Provinzen an das vorbildliche römische Straßennetz. Es verkörperte als Adergeflecht des Imperiums den Grundstein einer effizienten Verwaltung und wurde nach Roms Untergang nicht nur durch das Mittelalter hindurch weitergenutzt, sondern bildet bis in die Gegenwart in der Trassenführung die Blaupause für viele moderne Straßen oder Wanderwege. Vergleicht man eine rekonstruierte römische mit einer modernen Straßenkarte von Rheinland-Pfalz, fallen dem Betrachter die erheblichen Ähnlichkeiten auf. Die heutigen Planer orientierten sich nicht zuletzt an den Römern für die Höhenunterschiede kein Problem darstellten und die bereits Straßen durch den Pfälzerwald oder entlang des Haardtrands führten – was besonders auf die Fernverbindungen zutraf. Eine der zentralen Nord-Süd-Verkehrsachsen im römischen Europa bildete die von Italien kommende Straße, die zunächst über die Schweizer Alpen und durch das Elsass verlief, um dann dem Rheinverlauf bis nach Köln zu folgen. Sie führte in Rheinland-Pfalz über Speyer, Worms, Mainz, Bingen und Koblenz. Parallel zur Uferstraße durchquerte noch eine zweite die Rheinebene, mit Station in Alzey bis nach Bad Kreuznach.[5] Auf die Rheinuferstraße in West-Ost-Richtung zu führte zunächst die Verbindung von Metz über Tholey mit Abzweigung Birkenfeld-Schwarzerden, Medard, nördlich vorbei an Meisenheim, über Bad Kreuznach bis nach Mainz.  Ebenfalls vom Verkehrsknotenpunkt Metz aus verlief die südlichere West-Ost-Achse über Saarbrücken, Homburg, Landstuhl in diesem Abschnitt hatte man Abzweigungen nach Glan-Münchweiler und Otterberg angelegt Enkenbach, Eisenberg bis nach Worms. Neben den Fernstraßen gab es natürlich noch eine Unzahl kürzerer Nebenstraßen – z. B. bei Johanneskreuz welche die Siedlungen und Landgüter im Linksrheinischen miteinander verknüpften.[6]

Wie sahen damals die wirtschaftlichen Grundlagen in unserem Landstrich aus? Zunächst dominierte in der späteren Pfalz, analog zum übrigen Imperium, die Landwirtschaft. Als Getreide pflanzte man Dinkel, Einkorn und Emmer an, weniger Roggen. Dazu kamen Leinen, Mohn, als Gemüse Erbsen, Linsen, Bohnen, Spargel sowie Feldsalat, Karotten, Sauerampfer, Kohl, Dill, Knoblauch, Sellerie, Zwiebeln, nicht zu vergessen in speziellen Plantagen kultivierte Obstsorten wie Pflaumen, Pfirsiche oder Kirschen. Eine besondere Rolle nimmt selbstverständlich der Weinbau ein, der ein wesentliches kulinarisches Markenzeichen von Pfalz und Moselraum werden sollte. Anfang des 3. Jahrhunderts importierten die Römer wichtige Rebsorten aus südlicheren Gefilden, wie den Elbling oder die Vorläufer von Riesling, Burgunder und Traminer. Die Weinberge deckten zu dieser Zeit ein Areal von bis zu 30 ha ab. Imposante Ruinen eines römischen Weinguts nebst Kelter können heute in Bad-Dürkheim-Ungstein besichtigt werden.

Abb. 8: Römisches Weingut in Bad Dürkheim-Ungstein „Weilberg“ (Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Foto: Manfred Czwerwinski 2011)
Abb. 8: Römisches Weingut in Bad Dürkheim-Ungstein „Weilberg“ (Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Foto: Manfred Czwerwinski)

Neben Acker- und Weinbau setzten die damaligen Gehöfte auf Viehzucht als weitere Einnahmequelle. Die Baumreihen des Pfälzerwaldes wurden höchstwahrscheinlich durch den immensen römischen Holzbedarf deutlich gelichtet – Raubbau an der Umwelt findet  nicht erst seit der Moderne statt. Holz war elementares Bau und Heizmaterial, sowohl im militärischen als auch zivilen Leben. Doch für die städtischen Ballungsräume mit ihren Pracht- und Festungsbauten und den Straßenbau war der Bedarf nach Kies, Sand und Steinen kaum geringer am Bad Dürkheimer Kriemhildenstuhl befand sich ein Sandsteinbruch, bei Forst förderte man Basalt. Die schon erwähnte Terra-Sigillata-Produktion in der Rheinzaberner Gegend boomte vom 2. bis ins 4. Jahrhundert. Als nicht zuletzt für die Waffenherstellung unentbehrlich erwies sich die Eisenverhüttung, welche z. B. für Wolfstein, Waldmohr, Ramstein und Zweibrücken, aber auch Neuhofen entweder bereits nachgewiesen ist oder mit hoher Wahrscheinlichkeit vermutet wird.[7]

 

Vom Bröckeln der römischen Macht: die Alemanneneinfälle

Nach der Festigung der römischen Herrschaft jenseits des Limes erlebte der Mittel- und Oberrhein im 2. Jahrhundert eine nur punktuell unterbrochene (z.B. durch zurückgeschlagene Raubzüge der Chatten in den 160er Jahren) Friedensperiode, einhergehend mit wirtschaftlicher und politischer Stabilität. Die verschiedenen Stämme des unbesetzten, wörtlich übersetzt „Großen Germanien“[8] (Germania Magna) lernten den lukrativen Handel mit Rom zu schätzen und verhielten sich fürs Erste ruhig. Das änderte sich allerdings als im 3. Jahrhundert große Verbände der Alemannen (oder „Alamannen“) in Bewegung gerieten. Zunächst noch von Kaiser Caracalla besiegt, machten sie sich die innen- und außenpolitische Krise des Reiches zunutze. Wegen des Kampfes gegen die Goten auf dem Balkan (Illyrien) sowie die Parther und später Sassaniden in Persien mussten obergermanische Truppenkontingente verlegt werden, was für die Verteidigung der Rheingrenze eine empfindliche Ausdünnung bedeutete. Die Einheit des Imperiums war mit der Sezession des Gallischen Sonderreiches unter Postumus lange zerbrochen und in der bis Ende des Jahrhunderts andauernden Ära der Soldatenkaiser gaben sich die primär von ihren Truppen gestützten Purpurträger die Klinke in die Hand, wurden Gegenkaiser ausgerufen, herrschten Bürgerkrieg und Chaos.

Abb. 9: Römischer Soldat um 250 n. Chr. (Historisches Museum der Pfalz Speyer, Foto: Kurt Diehl, Peter Haag-Kirchner)
Abb. 9: Römischer Soldat um 250 n. Chr. (Historisches Museum der Pfalz Speyer, Foto: Kurt Diehl, Peter Haag-Kirchner)

All dies ermöglichte den Alemannen immer heftigere und massenhafte Einfälle im Rhein- und Donaugebiet, sie stießen sogar bis nach Italien vor. 259/260 walzten ihre Truppen den nur noch kümmerlich besetzten Limes großflächig nieder und führten einen Raubzug bis in die Weiten Galliens hinein, wo auch die aus Norddeutschland kommenden Franken bereits geplündert hatten. Blieb der Pfälzer Raum hier noch einigermaßen verschont, brach 275 endgültig das Verhängnis über ihn herein: Eine weitere gewaltige Invasion der Alemannen und Franken ließ vielerorts keinen Stein auf dem anderen. Bis zu 70 Städte wurden nebst sämtlichen Höfen und Villen ihres Umlands gebrandschatzt, erobert und von den Invasoren besetzt, die prominentesten Beispiele sind sicherlich Speyer und Trier. Die Verwüstungen und Plünderungen waren so schwer, dass die betroffenen Zentren noch Jahrzehnte danach am Wiederaufbau zu tragen hatten. Zwar schafften es die Imperatoren Probus und Diokletian, den Gegner aus dem Osten zurückzuschlagen und die Rheingrenze erneut zu befestigen, die innenpolitische Überwindung der Reichskrise durch die Einführung der Tetrarchie leistete hier einen wesentlichen Beitrag. Ebenfalls bemerkbar machte sich der wirtschaftliche und kulturelle Wiederaufschwung unter der Regentschaft Kaiser Konstantins – in der übrigens auch das vormals verfemte Christentum zur römischen Staatsreligion aufstieg und mit der Erhebung von Konstantinopel (Byzanz) als neuer Reichshauptstadt die Teilung des Imperiums in ein West- und Ostreich endgültiges Fakt wurde.

All das änderte jedoch nichts daran, dass das rechtsrheinische Dekumatland um 300 unwiderruflich an die Alemannen gefallen war. In den letzten zwei Jahrhunderten des Römischen Reiches sollte sich das beschriebene militärische Szenario in Obergermanien (und anderswo) schon beinahe regelmäßig wiederholen: Wann immer politische Instabilität im Innern herrschte wie beim erneuten Bürgerkrieg um den Kaiserpurpur zwischen Magnentius und Constantius II. in den 350er Jahren[9]  testeten die Germanen umgehend die Stabilität des löchrig gewordenen Limes aus, der sich langfristig kaum mehr aus eigener Kraft verteidigen ließ. Vollends außer Kontrolle geriet die Lage, wenn sich innere und äußere Auseinandersetzungen vermischten, wie 353, als Constantius zur Schwächung seines Gegners ausgerechnet die Alemannen, geführt von König Chnodomar, zu einem neuen Kriegszug im Westen aufstachelte. Jener machte den mühsam geleisteten Wiederaufbau umgehend wieder zunichte, erneut versanken Städte und Dörfer in Schutt und Asche. Große Teile der Pfalz unterstanden einige Jahre alemannischer Kontrolle. Erst der römische Feldherr Julian (Sieg in der Schlacht bei Straßburg 357) und die Truppen Valentinians I. konnten das Terrain wieder von den Invasoren zurückerobern. Die verheerten Städte Worms, Speyer und diverse andere Orte wurden nun ummauert und Festungen unterschiedlicher Größe (burgi) an strategisch günstigen Plätzen wie z.B. Alta ripa („hohes Ufer“ = Altrip) an der Neckarmündung oder dem Produktionsstandort Eisenberg errichtet.[10]

 

Von der Römischen Endzeit und beginnenden Völkerwanderung

Noch dringender als zu ihrer Hochzeit sahen sich die Römer zwecks Grenzsicherung gezwungen, einzelne Germanenstämme als Bundesgenossen (foederati) gegen andere zu rekrutieren. Die außenpolitische Großwetterlage gestaltete sich immer chaotischer und lässt sich rückblickend nicht in simple Schwarzweiß-Kategorien pressen. Das galt im großen Maßstab auch für das Verhältnis West- und Ostroms zu den Hunnen, deren vom Schwarzmeerraum ausgehende Expansion, einen entscheidenden Anteil an der Völkerwanderung Richtung Mittel- und Westeuropa hatte. Sie waren eben nicht nur gefährliche Gegner, sondern beizeiten auch nützliche Bundesgenossen im Kampf gegen andere Feinde (z. B. die Goten) und Anfang des 5. Jahrhunderts erst einmal noch weit vom Rhein entfernt. Dort wurden vielmehr Verträge mit Kleinkönigen der Franken, die sich schrittweise vom Niederrhein ausgebreitet hatten, und den noch unlängst bekämpften Alemannen geschlossen. Die Vertragstreue der Franken war dann auch gefragt, als sie aus Gallien zurückflutende und mit Beute beladene Scharen von Vandalen, Alanen, Quaden und Sueben zum Jahreswechsel 406/04 eine herbe Niederlage beibrachten. Jene konnte die Rheinüberquerung einer alanischen Streitmacht im Raum Mainz- Bingen allerdings nicht mehr verhindern; bei dem Unternehmen dürften die bekannten linksrheinischen Städte, wenn schon nicht ganz zerstört, so doch zumindest erneut arg in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Nach diesem Desaster und nicht zuletzt aus Misstrauen gegenüber den Alemannen suchte der später als Usurpator hingerichtete Constantin III. weitere Föderaten und fand diese in den Burgundern. Es wird in der Forschung letztlich immer noch um die Frage gestritten, ob jene sich unter ihrem König Gundahar nun am Nieder- oder Oberrhein ansiedelten. Für die zweite Variante, welche dem im Nibelungenlied beschriebenen Burgunderreich ansatzweise eine historische Basis verleihen würde, sprechen einige jüngste archäologische Ausgrabungen in Worms oder dem ehemaligen Kastell Alzey.

Jedenfalls währte auch dieses Zweckbündnis nicht ewig: Nachdem die Burgunder versucht hatten, Kontrolle über die in ihren Augen wohl reiche Provinz Belgica I zu erlangen, machte der römische Heermeister Aetius, nun verbündet mit hunnischen Truppen gegen sie mobil, und schlug sie 435. Zuvor hatten die Burgunder aber mit hoher Wahrscheinlichkeit noch Zeit gehabt, bei der Plünderung Triers durch die Franken mitzumischen – es war wenigstens die vierte seit dem Jahr 410! Der zu dieser Zeit bereits in Ravenna residierende weströmische Kaiserhof hatte in den zurückliegenden Jahrzehnten, gelähmt durch Intrigen und herausgefordert durch Usurpatoren, bereits unweigerlich die militärische Kontrolle über seine gallisch-germanischen Provinzen verloren. 451 verwüstete dann der zerstörerische Zug von Attilas Hunnen und ihrer germanischen Verbündeten den Rhein-Moselraum. Er sollte erst auf den Katalaunischen Feldern (nahe Troyes) enden, wo das Heer des Hunnenkönigs durch Aetius, unter anderen mit Hilfe der Franken zurückgeschlagen werden konnte. Letztere, genauer die Rheinfranken, überwarfen sich allerdings ihrerseits nur vier Jahre später mit Westrom und setzten den finalen Akkord unter seine militärische Präsens in pfälzischen Gefilden: 455 besiegten sie den Heermeister Aegidius bei Köln und stießen dann weiter nach Süden vor. Trotz gleichzeitig stattfindender alemannischer Besiedlung, dehnte sich der fränkische Einfluss ausgehend von den Städten Trier und Mainz in der Folge immer weiter aus. Schließlich geriet auch das Pfälzer Gebiet zu einem Teil der Francia Rhinensis, deren sprachliches Erbe seinen späteren deutschen Dialekt prägen würde. Wenn auch die Spuren römischen Kultur und Verwaltung keineswegs über Nacht verschwanden – besonders in Städten wie Trier oder Speyer, das indes mit Spira fortan einen alemannischen Namen tragen sollte – und in vielen Bereichen über Jahrhunderte nachwirkten, hatte auf der großen weltpolitischen Bühne nun doch eine neue Zeit begonnen.[11]

Christian Decker

 

Anmerkungen

[1] Sperber: Pfalz in der Vorgeschichte, S. 26-36; ders.: Goldener Hut, S. 58f.; Berg: Urnenfelderzeit, S. 94f..

[2] Bernhard: Römische Geschichte in Rheinland-Pfalz, S. 39-50; ders.: Römische Geschichte der Pfalz, S. 69-73; Gilles: Römische Zeit, S. 129f.

[3] Christ: Römische Feldzüge, S. 33; Wiegels: Nemetae, S. 67-69; Bernhard: Römische Geschichte der Pfalz, S. 74.

[4] Bernhard: Römische Geschichte der Pfalz, S. 69-92; Gilles: Römische Zeit, S. 132f. u. 154f.; vgl. Hinkelmann: Villa rustica Thallichtenberg, S. 1f..; Roller: Wirtschaft und Verkehr, S. 274f..

[5] Ebd., S. 261-264.

[6] Ebd.; Rösch: Römerstraßen, S. 93-102 u. 104-110; Bernhard: Römische Geschichte der Pfalz, S. 78.

[7] Roller: Wirtschaft und Verkehr, S. 277; Bernhard: Römische Geschichte der Pfalz, S. 91f.

[8] Es geht in der Übersetzung lediglich um den von den Römern benutzten lateinischen Begriff. Eine wie auch immer konstruierte Assoziation mit dem vom NS-Regime geprägten politischen Kampfbegriff „Großdeutschland“ ist zurückzuweisen – sie wäre nicht nur sprachlich falsch, sondern auch historisch komplett abwegig.

[9] Ebd., S. 94-100; Bernhard: Römische Geschichte in Rheinland-Pfalz, S. 115-120.

[10] Bernhard: Römische Geschichte der Pfalz, S. 94-100; Pohl: Die Völkerwanderung, S. 169.

[11] Bernhard: Römische Geschichte der Pfalz, S. 98-100; ders.: Römische Geschichte in Rheinland-Pfalz, S. 153-161; Pohl: Die Völkerwanderung, S. 108f. u. 157-159; Gilles: Römische Zeit, S. 176f.; Sperber: Frühes Mittelalter, S. 13 u. 15.

Literatur

Berg, Axel von: Die Urnenfelderzeit, in: Clemens, Lukas/Felten, Franz J. u.a. (Hg.): Kreuz – Rad – Löwe: Rheinland-Pfalz – Ein Land und seine Geschichte. Bd. 1: Von den Anfängen der Erdgeschichte bis zum Ende des Alten Reiches, (Kommission des Landtages für die Geschichte von Rheinland-Pfalz), Mainz 2012, S. 89-99. – (Berg: Urnenfelderzeit)

Bernhard, Helmut: Die römische Geschichte der Pfalz, in: Rothenberger, Karl-Heinz/Scherer, Karl/Staab, Franz/Keddigkeit, Jürgen (Hg.): Pfälzische Geschichte. Bd. 1, (Beiträge zur pfälzischen Geschichte; 18,1), 3. erw. Aufl., Kaiserslautern 2011, S. 69-103. – (Bernhard: Römische Geschichte der Pfalz)

Derselbe: Die römische Geschichte in Rheinland-Pfalz, in: Cüppers, Heinz (Hg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz, Hamburg 2005, S. 39-168. – (Bernhard: Römische Geschichte in Rheinland-Pfalz)

Christ, Karl: Römische Feldzüge in der Pfalz insbesondere die Befestigungsanlagen des Kaisers Valentinian gegen die Alemannen, Mannheim 1888. – (Christ: Römische Feldzüge)

Gilles, Karl-Josef: Die Römische Zeit, in: Clemens, Lukas/Felten, Franz J. u.a. (Hg.): Kreuz – Rad – Löwe: Rheinland-Pfalz – Ein Land und seine Geschichte. Bd. 1: Von den Anfängen der Erdgeschichte bis zum Ende des Alten Reiches, (Kommission des Landtages für die Geschichte von Rheinland-Pfalz), Mainz 2012, S. 129-178. – (Gilles: Römische Zeit)

Hinkelmann, Daniel: Eine römische villa rustica am Stolzenberg bei Thallichtenberg, in: Pfälzer Heimat (21) 1970, S. 1f. – (Hinkelmann: Villa rustica Thallichtenberg)

Pohl, Walter: Die Völkerwanderung – Eroberung und Integration, 2. erw. Aufl., Stuttgart/Berlin u. a. 2005 – (Pohl: Die Völkerwanderung)

Rösch, Gertraut und Heinz-Egon: Römerstraßen zwischen Mosel und Rhein – Unterwegs zu sehenswerten Römerfunden, Mainz 2010. – (Rösch: Römerstraßen)

Roller, Otto: Wirtschaft und Verkehr, in: Cüppers, Heinz (Hg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz, Hamburg 2005, S. 258-296. – (Roller: Wirtschaft und Verkehr)

Sperber, Lothar: Das Frühe Mittelalter in der Pfalz, in: Derselbe/Portenlänger, Franz Xaver u.a.: Das Mittelalter, hg. von Meinrad Maria Grewenig, Speyer 1994. – (Sperber: Frühes Mittelalter)

Derselbe: Der Goldene Hut von Schifferstadt, in: Rothenberger/Scherer u.a. (Hg.): Pfälzische Geschichte. Bd. 1, Kaiserslautern 2011, S. 58f. – (Sperber: Goldener Hut)

Derselbe: Die Pfalz in der Vorgeschichte, in: Rothenberger/Scherer u.a. (Hg.): Pfälzische Geschichte. Bd. 1, Kaiserslautern 2011, S. 13-41. – (Sperber: Pfalz in der Vorgeschichte)

Wiegels, R.: Nemetae/Nemetes, in: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Bd. 21., Berlin/New York 2002, S. 67-69. – (Wiegels: Nemetae)