Burg Trifels als malerisches Motiv im Pfälzerwald – Kunstfrühstück im mpk

Max Slevogts Gemälde „Der Trifels“ von 1917 (mpk, Gemäldesammlung, Foto und © mpk)

Ein Gespräch in der Sonderausstellung „Max Slevogt“ mit Dr. Sabine Klapp, Direktorin des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde, und Dr. Annette Reich vom Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) bietet das Kunst(früh)stück am Sonntag, 29. April, um 11 Uhr im mpk, Museumsplatz 1. Im Mittelpunkt steht „Die Burg Trifels – Malerisches Motiv im Pfälzerwald“, dem sich Slevogt gewidmet hat. Der Trifels, oberhalb der südpfälzischen Kleinstadt Annweiler gelegen und heute Wahrzeichen des Pfälzerwaldes, wurde im Jahr 1081 erstmalig erwähnt. Während der Stauferzeit unter Kaiser Barbarossa erlebte die Burg eine Zeit höfischer Prachtentfaltung und war, wenn auch mit Unterbrechungen, für 150 Jahre Aufbewahrungsort der Reichskleinodien Krone, Zepter und Reichsapfel. Hier saß der englische König Richard Löwenherz 1193 als Gefangener ein, ehe er für ein stattliches Lösegeld freigekauft wurde.

Immer wieder wählten Maler den Trifels als Motiv, so auch Max Slevogt. 1917 entstand sein repräsentatives Ölgemälde, mit dem er der Burg ein malerisches Denkmal setzte. In winterliches Licht getaucht, erhebt sie sich nahezu majestätisch in der Landschaft. Zur Geschichte und zum heutigen Erscheinungsbild gibt es Interessantes über das einstige Zentrum kaiserlicher Macht und heute beliebte Ausflugsziel zu erfahren. Im Anschluss an das Gespräch lädt ein Frühstücksbuffet die Gäste zum Verweilen ein. Nach der kulinarischen Stärkung besteht die Möglichkeit, das eine oder andere Kunstwerk von Max Slevogt in der Sonderausstellung näher zu betrachten und einen Blick in den neu eingerichteten Slevogtsaal des Museums mit Malerei von Hans Purrmann, Albert Weisgerber und Oskar Moll zu werfen.

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.